Systemaufstellung
Am bekanntesten ist sicher das Familienstellen. Bei einer Systemaufstellung werden entweder Mtiglieder einer Gruppe oder aber Gegenstände (Vertreter) im Raum so zueinander "aufgestellt", dass Sie das betreffende System abbilden. Also z.B.: Wie steht mein Kollege zu mir und wie stehen wir beide zu unserer Chefin?
Verschiedene Arten von Aufstellungen
- Familienaufstellungen (z.B. die Herkunftsfamilie)
- Organisationsaufstellungen (z.B. ein Team)
- Strukturaufstellungen (z.B. Entscheidungssituationen)
Wenn ich mit Einzelpersonen arbeite, verwende ich farbige Platten, um die Positionen zu bezeichen. Die Klientin/der Klient kann dann die verschiedenen Postionen einnehmen und nachfühlen, wie es sich anfühlt, an dieser Stelle im System zu sein. Z.B. Wie fühlt es sich an, wenn meine Mutter direkt hinter mir steht und ich sie gar nicht sehen kann? Wie ist das, wenn mein Traumberuf ganz weit weg und fast ausserhalb des Systems ist - aber das Sicherheitsdenken direkt vor meiner Nase?
An diesem Beispiel sieht man schon, dass man nicht nur Familien und Beziehungen aufstellen kann, sondern auch Themen und Fragestellungen. Sehr oft führt es zu einem richtigen Aha-Effekt, die Struktur des Systems in dieser direkten Weise zu erkennen und zu erleben.
Im Verlauf der Aufstellung wird dann experimentiert, wie die Beteiligten im System umgestellt werden könnten, damit es zu einer ausgewogenen Struktur kommt und sich besser "anfühlt".
Somit ist eine systemische Aufstellung einerseits ein Erkenntnisprozess, andererseits der Ansatz für Veränderungen.
